Die Pättkes-Trekker Hörstel

Anfang 2001 unternahmen Franz-Josef Cramer, der Vorsitzende des Wanderrings Hörstel, und Familie Hagemann den Versuch, jüngere Menschen für das Wandern zu motivieren, und luden alle Interessierten zu einem Treffen ein. Hieraus entstand ein Gruppe von ca. 20 Frauen und Männern aus Hörstel und Umgebung im Alter um die 40 (damals). Inzwischen ist dieser Kreis größer geworden, lässt sich aber zahlenmäßig schlecht beziffern, da wir keine formale Mitgliedschaft haben (s.u.).

Schnell kristallierte sich ein Kern der Aktivitäten dieser Gruppe heraus: eine 2- bis 4-stündige Wanderung (oder Radtour im Sommer) am Nachmittag des jeweils letzten Samstags im Monat ("Samstagswanderung"). Weitere, auch größere Unternehmungen - wie die Tageswanderung von und nach Leeden, auf der nebenstehendes Foto entstand - kamen hinzu. Einen Überblick über die Aktivitäten gibt das aktuelle Jahresprogramm für 2016.

Unsere Wandergruppe ist zur Zeit fast keinen formalen Regeln unterworfen. Die Teilnahme an den Samstagswanderungen ist völlig offen: Jedes neue Gesicht ist gerne gesehen, auch wenn es bei einer gelegentlichen oder seltenen Teilnahme bleibt. Nur bei mehrtägigen Unternehmungen wird erwartet, dass die Teilnehmer zuvor an Samstagswanderungen teilgenommen haben.

Wie soll unsere Wandergruppe aber nun heißen? Für die Ankündigungen in der lokalen Presse musste schnell eine prägnante Bezeichnung gefunden werden, die eine Verwechslung mit dem Hörsteler Wanderring ausschloss. Hier wurde zunächst der Name "Junior(inn)en-Wandergruppe" gewählt. Zwar mochten viele aus unserer Gruppe diesen Namen sehr, doch war klar, dass er nicht von Dauer sein konnte. Alternativ-Vorschläge hatten es schwer, bis schließlich Wanderfreund Bruno im Solarium eine geniale Idee hatte: Pättkes-Trekker. Diese Kombination des niederdeutschen "Pättkes" mit dem aus dem neudeutschen "Trekking" abgeleiteten "Trekker" verbindet Heimatverbundenheit mit dem aktuellen Zeitgeist.

Anmerkung: Ursprünglich hatte Bruno mal fälschlicherweise behauptet, dass ihm die Idee zum Namen unter der Dusche gekommen sei. Wir glauben, dass das inzwischen sprichwörtliche Pättkes-Trekker-Wetter, das wir auf den meisten unserer Wanderungen angetroffen haben, auf diese Dusche zurückzuführen ist. Mit der obigen Richtigstellung des Ortes hoffen wir, Petrus künftig milder stimmen zu können.

Die Aktivitäten werden in der Lokalpresse angekündigt und können bei Reinhard Mersch, Tel. (05459)7896, erfragt werden.


03. Januar 2016
Reinhard Mersch (r.a.mersch bei web.de)